British Virgin Islands

BVIDie British Virgin Islands (BVI) sind ein jungfräuliches Urlaubsgebiet rund 100 km östlich von Puerto Rico. In der aus rund 60 Inseln und Inselchen bestehenden Inselgruppe leben die entspanntesten Menschen der Karibik.

Die hauptsächlich vulkanischen, von türkisblauem Wasser umgebenen Inseln mit traumhaft schöner Landschaft und attraktiver Unterwasserwelt sind ein Paradies für Segler. Sanfte Brisen halten die Temperaturen bei stabilen 26 bis 30 Grad. Hier herrschen mit die besten Segelbedingungen der ganzen Karibik.

BVIDie Inseln bieten kilometerlange unberührte weiße Sandstrände und geschützte Strandbuchten. Der berühmteste Strand ist The Baths auf der drittgrößten Insel Virgin Gorda. Er wurde nach den riesigen, natürlich geformte Skulpturen bildenden Granitfelsen benannt, die imposant aus dem Wasser hervorragen und im Zusammenspiel mit diesem kleine Pools bilden. Ein Besuch von The Baths ist das Highlight einer jeden BVI Reise.

Auf den BVI gibt es keine Casinos oder Hochhausbauten und nur wenige Nachtclubs und Tanzbars. Entspannen an der frischen Luft und Wassersport zählen zu den Hauptaktivitäten.

Die Unterkünfte variieren und stellen unterschiedlichste Budgets und Geschmäcker zufrieden. Luxushotels und Resorts legen ihren Schwerpunkt auf einen überdurchschnittlichen Service, während Villen, Apartments und Bed & Breakfast Häuser die Gelegenheit bieten, lokale Gastfreundschaft kennen zu lernen. Der Besucher findet ein weites Spektrum an Hotels, Apartments und Villen von einfacher bis luxuriöser Ausstattung vor.

BVIRund 28.000 Einwohner haben die BVI. Allein 23.000 Menschen leben auf der Hauptinsel Tortola. Die nördliche Küste der Insel ist berühmt für ihre Strände; die südliche Küste, die am Sir Francis Drake Kanal gegenüber von Norman Island, Peter Island und der Pirateninsel Dead Chest liegt, beherbergt mehrere Yachthäfen mit Hunderten von Segelschiffen und Yachten, die in etwa die Hälfte aller erhältlichen Touristenbetten auf den BVI darstellen. Auf Tortola befindet sich auch die Hauptstadt der BVI, Road Town.

Durch eine Brücke ist Tortola mit Beef Island verbunden, wo sich der internationale Flughafen befindet. Ein effizienter Fährbetrieb, manchmal auch ein kurzer Hüpfer mit einer Propellermaschine, bringt die Besucher zu den anderen Inseln wie Virgin Gorda und der magischen Koralleninsel Anegada.

Im Gegensatz zur üppig saftigen, bergigen Beschaffenheit der anderen britischen Jungferninseln ist die 24 Kilometer nordöstlich gelegene Insel Anegada ein Kalkstein- und Korallenatoll, das an seinem höchsten Punkt nur gute 8 Meter über dem Meeresspiegel misst. Die von verlassenen weißen Sandstränden umgebende Insel ist besonders für ihren fangfrischen Hummer und ihre Schnorchelplätze berühmt. Diese locken sowohl mit Korallenriffen als auch mit Schiffswracks, die zum Teil seit Jahrhunderten auf dem Meeresgrund liegen.

Andere Inseln der British Virgin Islands, die Gäste während eines Segel- oder Landurlaubes erkunden können, sind zum Beispiel Jost van Dyke, Cooper Island, Ginger Island, die Dogs, Necker Island, Guana Island oder Saba Rock.

Eine Inselgruppe mit abwechslungsreicher Vergangenheit

Im Sir Francis Drake Channel, der sich zwischen den Inseln erstreckt und nach einem der berühmten Seefahrer ernannt ist, die die Inselgruppe durchfahren haben, kann man heute auf den Spuren der Seefahrer und Piraten segeln.

Seit die British Virgin Islands 1493 von Columbus zum ersten Mal erblickt wurden, ziehen sie Abenteurer durch ihre natürliche und ursprüngliche Schönheit in ihren Bann.

BVIÜberlieferungen berichten von berüchtigten Piraten, die ungestört von der wechselvollen Geschichte und Entwicklung an Land ihr Unwesen auf dem Meer trieben. Norman Island ist dafür bekannt, der Schauplatz von Robert Louis Stevensons Treasure Island zu sein. Hier soll der Pirat Blackbeard nach einem besonders erfolgreichen Raubzug vor Deadman’s Bay geankert haben, um dort mit seiner Mannschaft die Beute aufzuteilen. Nach einem Streit setzte er 15 Mann auf der nahe gelegenen Insel Dead Chest mit nur einer Flasche Rum und ihren Schatzkisten als Gesellschaft aus.

Mittlerweile zählen die BVI politisch zu den stabilsten Regionen der Karibik, sie bleiben jedoch eine Kolonie des britischen Königreichs.

Ein kleines Gebiet ganz groß in Sachen Nationalparks

Die meistenBVI Besucher der britischen Jungferninseln wissen es zu schätzen, dass es hier keine mehrstöckigen Hotels und andere typischen Attribute der modernen Zivilisation gibt. Auf ihren Postkarten nach Hause schwärmen sie davon, dass dies noch die Karibik ist, wie sie einmal war. Wenn sie wieder abreisen, bitten sie ihre neuen Freunde für gewöhnlich, auch weiterhin nichts zu verändern.

Diesen Rat nehmen sich die Insulaner sehr zu Herzen. Die Natur wird sowohl für heutige Besucher als auch für zukünftige Generationen in fast 30 Gebieten durch die BVI National Park Stiftung geschützt. Das Ziel der Stiftung, in den nächsten Jahrzehnten noch weitere Schutzgebiete zu etablieren, ist ein Traum, den jeder Inselbewohner begeistert teilt.

Segler haben mehr Spaß auf den British Virgin Islands

Die wohl schönste Arte und Weise, die British Virgin Islands zu entdecken: an Bord eines Segelschiffes. Segler können ihr eigenes Boot chartern und selber zu einzelnen Inseln schippern. Andere entscheiden sich für das Mitsegeln: Dann kommt das Boot komplett mit Skipper, der oft erwartet, dass das Segeln ihm überlassen bleibt. Die Gäste dürfen gerne beim Segel-Setzen, Kreuzen oder Steuern Hand anlegen. Manche Gäste buchen sich auch ein Boot mit einer ganzen Crew, bestehend aus Skipper und Koch, und genießen eine private Mini-Kreuzfahrt.

BVISegel-Charterboote gibt es auf den BVI in jeder Größe. Die Auswahl reicht von der „Cuan Law“, einem 32 Meter langen Trimaran, weltweit der Größte seiner Art – mit zehn Kabinen, jede mit eigenem Bad – bis zu Zwei-Mann-Segelbooten, die über eine überraschend komfortable Basisausstattung verfügen. Die Boote sind für zwei bis zu 20 Passagieren ausgelegt. Die meisten Charterunternehmen sind auf Verpflegung eingerichtet, akzeptieren aber auch eine Selbstversorgung der Passagiere. Die Boote auf den BVI bieten die Benutzung der Ausrüstung für Wassersportarten wie Schnorcheln und Tauchen mit Flaschen, Windsurfen, Kajak- und Wasserskifahren. Ein neuerer Trend sind die sogenannten SUP-Boards, Bretter auf denen man sich stehend mit einem Paddel fortbewegt. Einige bieten sogar Segelunterricht an, so dass die Besucher in ihrem nächsten Urlaub häufig Boote ohne Besatzung mieten und selbständige Turns unternehmen.

Der tatsächlich größte Vorteil ist jedoch die Freiheit, den solch ein Urlaub bietet. Unendlich weite Flächen klaren blauen Wassers laden zum Segeln ein, Land ist bei den mehr als 60 zu erkundenden Inseln jedoch immer in Sicht. Verlassene Strände bieten friedvolle Abstecher und gastfreundliche Häfen locken mit Geschäften, Restaurants und tollen Beachpartys.

Ja, es stimmt, dass Segler mehr Spaß haben. Und die, die ein Boot auf den British Virgin Islands chartern, haben den meisten Spaß von allen.

Doch auch für Landurlauber gilt: Es gibt nichts schöneres, als mit einem erfrischenden BVI Painkiller in der Hand barfuss an einer Strandbar zu stehen, die Füße im Sand und zu karibischen Klängen einen erfüllten Tag im Paradies ausklingen zu lassen.

Kontakt British Virgin Islands Tourist Board:

www.britishvirginislands.de

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